Jede Menge Adrenalin, sportlicher Ehrgeiz sowie glückliche und enttäuschte Gesichter: Das gab es nicht nur bei den Olympischen Winterspielen, sondern auch am vergangenen Wochenende vom 07.02-08.02.2026 im beschaulichen Sauerland – genauer gesagt in Altastenberg.

Der Westdeutsche und der Hessische Skiverband hatten zu insgesamt vier Kids-Cross-Rennen mit DSV-Punktewertung eingeladen. Mehr als 70 Skirennfahrerinnen und Skirennfahrer der Jahrgänge 2014-2017 reisten aus ganz Deutschland an. In einem sehr stark besetzten Teilnehmerfeld erzielten die Athletinnen und Athleten des SK Winterberg starke Platzierungen in der Gesamtwertung.

Bei den beiden Rennen am Samstag wurden zugleich die Westdeutschen Kindermeisterschaften des Westdeutschen Skiverbandes ausgetragen. Und diese liefen aus Sicht des SK Winterberg äußerst erfolgreich – gleich vier Nachwuchssportler schafften den Sprung aufs Podium.

Lotta Rauterkus wird Westdeutsche Kindermeisterin

Besonders erfolgreich war Lotta Rauterkus. Die elfjährige Nachwuchsfahrerin zeigte zwei herausragende Rennen und sicherte sich mit mehr als zwei Sekunden Vorsprung den Titel Westdeutsche Kindermeisterin. Entsprechend groß war ihre Freude über diesen Erfolg. Den zweiten Platz belegte ihre Teamkollegin Amelie Steden, die in beiden Läufen mit konstanten Leistungen überzeugte. Rang drei ging an Hannah Herzog vom Snowteam Neuss.

Drei Podiumsplätze bei den Jungs

Auch bei den Jungs gab es Grund zur Freude für den SK Winterberg. Der Sieg ging zwar an den favorisierten Jonah Besken von der SG Ennepetal, doch die Plätze zwei und drei sicherten sich zwei Winterberger Nachwuchsfahrer. Lasse Conrad Sure wurde Zweiter und konnte im zweiten Lauf erstmalig den aktuell Führenden schlagen. Fynn Roth, der noch in der Altersklasse unter zehn Jahren startet, zeigt in dieser Saison enorme Fortschritte und wurde überraschend Dritter.

Ein besonderes Erlebnis für alle Beteiligten

Für alle Skisportfreunde war das Rennwochenende ein einmaliges Erlebnis. Die Betreiber des Skiliftkarussells Altastenberg steckten sehr viel Arbeit, um die tagsüber für den Publikumsverkehr geöffnete Strecke, in einen anspruchsvollen Skicross-Parcours mit Wellen und Hindernissen zu verwandeln. Es entstand ein Parcours, der den Kindern großen Spaß bereitete, sie sportlich forderte und zugleich das Verletzungsrisiko möglichst geringhielt. Entsprechend positiv fiel die Bilanz aus: Bei allen vier Rennen zog sich kein Kind eine Verletzung zu.

Blick in die Zukunft

Für die Skirennfahrerinnen und Skirennfahrer aus dem Sauerland stehen in dieser Saison noch drei Renntage in Winterberg, Willingen und  erneut in Altastenberg  auf dem Programm. Dort wird auch das Finale des WSV-Kids-Cups ausgetragen.

v. li. n. re.: Lasse Conrad Sure, Amelie Steden, Lotta Rauterkus und Fynn Roth